Den Burning-Prozess (Körperorientierte Traumatherapie) verwende ich sehr gerne als Einstieg in meine therapeutische Arbeit und er ist für mich auch die Methode der Wahl, um Traumata aller Art und Tiefe aufzulösen und auch solche, über die das Bewusstsein keine Kenntnis mehr hat, wie z.B. vorgeburtliche und geburtliche Traumata oder auch traumatische Erfahrungen innerhalb der ersten 3 Lebensjahre sowie generationsübergreifende Traumata. Der Burning-Prozess basiert auf der Entdeckung und Erforschung des sogenannten "Erlebnisgedächtnisses" durch Prof. Sigfrid Petry und seiner daraus entwickelten Methode "Begleitetes Systematisches Wiedererleben (BSW)".

Im Burning-Prozess entwickelt der Klient Bewusstheit, Mitgefühl und Verständnis für sich selbst und kann sich dann, in dieser Liebe zu sich selbst gewachsen, in einen tiefen Heilungsprozess einlassen, bei dem sich Probleme und Verletzungen aller Art auflösen und die Beziehung zu sich selbst und zur Umwelt sich grundsätzlich positiv verändert.

Der Burning-Prozess ist ein natürlicher, in unserem Körper-Geist-Seele-System angelegter hocheffizienter ganzheitlicher Heilungs- und Transformationsprozess, in dem negative und schmerzliche Bewusstseinsinhalte bis hin zu extremsten traumatischen Erfahrungen, tiefliegende Konflikte und Emotionen und verhärtete innere Strukturen gleichsam  einem alchemistischen Prozess auf allen Ebenen sich verändern und auflösen (burning = "verbrennen").

Der Mensch als hochintelligentes psychosomatisches System trägt im Unterbewusstsein die ganze Information. Wie auch die Neurowissenschaften heute erkennen, ist die Einbeziehung des Körpers - als Übermittler und Übersetzer von Gehirnsignalen - für die Bewusstwerdung und/oder Auflösung von Traumata unverzichtbar. Somit gilt es, dem Körper in seinem gesamten Ausdruck zu folgen und seiner Weisheit ganz zu vertrauen: Der Körper kennt den Weg!

Während des Prozesses tritt das Erlebte und Gefühlte nach und nach ins Bewusstsein, wobei der Körper die Führung übernimmt und nur soviel zu erkennen und zu fühlen frei gibt, wie zum einen die Person im Moment bereit und fähig ist zu erfahren, zum anderen es zur Heilung unbedingt nötig ist. So besteht in keinem Moment eine Überforderung oder etwa eine Retraumatisierung. Dies ist ein enormer Vorteil gegenüber anderen Traumatherapie-Methoden. Während des ganzen Prozesses weiß sich die Person in jedem Moment im Hier und Jetzt und kann sich nicht in den alten Erfahrungen verlieren (dissoziieren). Auch ist jeder Einzelne sehr individuell in seinem Prozess, manche Personen haben Bilder und/oder Gefühle, andere nur körperliche Empfindungen. Alle drei Formen führen zum Ziel: der Befreiung vom Trauma und damit zur der Entfaltung der Persönlichkeit.

Für die Heilung ist es unverzichtbar, alle auftauchenden Gedanken, Gefühle, Emotionen, Bilder und Verhaltensweisen im Körper zu fühlen und zu durchleben.  Die verborgenen, abgespaltenen und verdrängten Inhalte werden so nach und nach integriert und erlöst: das Erlebte verliert seinen Schmerz, seinen Schrecken und seinen negativen Einfluss auf unser Leben. Es ist dann nur noch kognitiv erinnerbar und belastet den Betroffenen nicht mehr.

Auch körperliche und psychische Symptome, die durch die Verletzung oder das Trauma hervorgerufen wurden, lösen sich  auf.

Der Burning-Prozess wird bei mir nicht nur in der Einzeltherapie, sondern auch in Gruppen (max. 6 Teilnehmer) angewendet. Die Erfahrung zeigt, dass die Gruppe auch hier eine außerordentliche Bereicherung darstellt und ein großes Wachstumspotenzial bietet.

Termine nach Vereinbarung

 

Die Entfaltung von Schönheit.